
Der Zustand des Körpers, Geisteshaltung (mentale Einstellung) und das seelische Befinden zeichnen das Gesicht. Wer diese Zeichen lesen kann, hat die Möglichkeit, sich selbst und anderen zu helfen, lange bevor ein Symptom körperlich auftritt und das Wohlbefinden beeinträchtigt. Allerdings ist dazu häufig eine selbstkritische Hinterfragung der Einstellungen zum Leben erforderlich.
Krankheit verändert die Gesichtszüge und den Ausdruck. Die Haut des Gesichts spiegelt schon früh, lange bevor für den Betroffenen ein Symptom zu spüren ist, die Störung wider.
Es gibt eine Verbindung zwischen den Hirnnerven, die die inneren Organe versorgen und den Nerven, die die Hautreaktionen des Gesichts beeinflussen. Diesen Zusammenhang macht sich der Pathophysiognom zu nutze. Durch Jahrtausende lange Beobachtungen von kranken Menschen, wurden die Zeichen des Gesichts bestimmten Organen zugeordnet.
Diese Zeichen der Organe zeigen sich im Gesicht bereits, wenn eine mentale Haltung eingenommen wird, die das betroffene Organ funktional schwächt. Durch die entsprechende Emotion wird dem Organ "Arbeitsenergie" entzogen. Das Organ kann seine volle Funktion nicht mehr ausführen. Wird diese mentale Haltung über einen langen Zeitraum gelebt, kann es tatsächlich zu klinisch nachweisbaren