Schüßler-Salze

Prinzip der Wirkung

(Auszug aus "Die 15 Ergänzungsmittel der Schüßlertherapie")

Die Biochemie nach Dr. Schüßler ist eine eigenständige Heilmethode.

Eine der Standardfragen in Seminaren und Vorträgen lautet: Ist Biochemie nicht auch Homöopathie? Die Mittel sind doch ebenso verarbeitet.

Durch das Nicht-Verstehen der biochemischen Methode und dem Einsetzen biochemischer Heilmittel als homöopathische, bleibt der Erfolg der Behandlung weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, wenn nicht sogar aus. Durch diese falsche Anwendung wurde die Methode nicht ihren Möglichkeiten entsprechend verwendet.

Bei der Homöopathie handelt es sich um eine Reiztherapie. Die Biochemie ist eine Substitutionstherapie, in der es darum geht, Zellen mit dem aufzufüllen, was ihnen fehlt.

Hier ein Überblick einer Tabelle von Reinhard Schaub, Heilpraktiker, Kassel


Biochemie Homöopathie
Begründer Dr. Wilhelm Schüßler (1821 - 1898) Dr. Samuel Friedrich Christian Hahnemann (1755 - 1843)
Hauptwerk "Abgekürzte Therapie" 25. Auflage "Organon der Heilkunst"
Def.: Gesundheit/Krankheit "Krankheit des Körpers = Krankheit der Zelle" (Virchow) "Die Krankheit der Zelle entsteht durch Verlust anorganischer Salze"(Moleschott)"Dann muss die Gesundheit der Zelle und damit des Körpers wiederhergestellt werden durch die Deckung des Verlustes. ( Dr. Schüßler) Krankheit ist "die Gesamtheit der Symptome".. alle Veränderungen im Befinden des Leibes und der Seele" oder alle Abweichungen vom gesunden Zustand"
Behandlungsansatz Die Zelle. Die Heilmittel werden soweit verdünnt (potenziert), dass sie ohne zusätzlichen Energieaufwand in die Zelle hineingelangen können. Lebenskraft, Lebensenergie, die Heilmittel werden potenziert (verdünnt und verschüttelt), um als feinste Reize auf die Störungen der Lebensenergie zu wirken.
Verwendete Heilmittel 12 (27) anorganische Heilmittel, die in den Zellen vorkommen. Es finden keine "Arzneimittelprüfungen" statt. Gebräuchliche Potenzen sind D6 und für Nr. 1,Nr. 3 und Nr.11 D12. Sie versorgen die Zellen im Mikrobereich mit Mineralstoffen, der Makrobereich muss zusätzlich beachtet werden. Mineralien, Pflanzen, Tiere und Krankheitsprodukte (Nosoden) werden mittels Arzneimittelprüfungen am Gesunden und aus prakt. Erfahrungen heraus gewonnen. Gebräuchlich sind Potenzen zwischen D4 und sehr hohen Potenzen in z.B. C1000 oder LM
Dosierung Mehrere Mineralstoffe werden auch nach Abklingen der Beschwerden eingenommen, um die Depots wieder aufzufüllen und so Rückschläge zu verhindern Bei akuten Situationen häufige Arzneigaben bis zur Besserung. Danach die Einnahme beenden. Bei chron. Beschwerden Einzelgaben mit langer Nachwirkzeit. Geduld und Abwarten
Therapeutisches Vorgehen Ermittlung des Defizits an Mineralsalzen in der Zelle über eine Anamnese, Antlitzanalyse. Substitutionstherapie. Ermittlung der charakteristischen Eigenschaften und Befindlichkeitsstörungen. Anamnese und Untersuchung, Auswahl des Mittels nach dem Ähnlichkeitsprinzip. Reiztherapie.
Erstverschlimmerung Reaktionen nach der Hering´schen Regel (von innen nach außen, von oben nach unten) Erstverschlimmerungen möglich.Reaktionen nach der Hering´schen Regel (von innen nach außen, von oben nach unten)
Nebenwirkungen/
Wechselwirkungen
Keine Arzneimittelsymptome möglich
Äußere Anwendung Wichtige therapeutische Ergänzung Nicht üblich

Immer mehr Homöopathen haben erkannt, dass es den Körper in seiner Fähigkeit zu reagieren unterstützt, zuerst die biochemischen Mittel einzusetzen, um dann mit der Homöopathie die gewünschten Reize zu setzen.


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Vistara Haiduk
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